Safetytour: Brandversuch mit F-500

"Trainer der Safetytour bei einem Brandversuch mit F500

Die Trainer des Teams aus dem Bereich der Realbrandausbildung hatten Ende Juli die Möglichkeit an einem Brandversuch mit dem Löschmittelzusatz F500 teilnehmen zu können. In einem Theorieansatz von rund 45 Minuten im Feuerwehrhaus Erding wurde F500 vorgestellt. "Vielversprechend" so der Tenus nach der Theorie. Der Praxisversuch wurde bereits im Vorfeld hergerichtet. Die Trainer sollten sich selbst davon überzeugen, wie F500, seine Löschwirkung erzielt.

Bei einem PKW, der im Vollbrand stand, zeigte F500 eine hervorragende Löschwirkung. Direkt zu beginn der Löschmaßnahme wurde die Rauchentwicklung verringert. Ebenso erstaunlich, der geringe Verbrauch an Löschmittel. Die Trainer konnten unmittelbar nach dem Löschvorgang, das Fahrzeug, ohne Handschuhe anfassen, da die Temperatur schlagartig runtergekühlt wurde.

Wir sind begeistert. Für diesen Bereich (PKW) würden die Trainer den Löschmittelzusatz unbedenklich einsetzen. Wir freuen uns schon jetzt auf weitere Brandversuche, die in Kürze folgen sollen. Wir werden wieder darüber berichten!"

Quelle: Safetytour

 

ERHA-TEC: Praxiskurs F500

Angesichts des enormen Interesses an F-500 veranstaltet unser Partner ERHA-TEC fire & safety & training einen Praxiskurs F-500.

                                                    Termine für den Tageskurs F-500: 9.10.2014 und 10.10.2014

Quelle: ERHA-TEC fire & safety & training

Böblingen: F-500 bewährt sich bei Großbrand

"Böblingen - Eine Feuersbrunst wie am Mittwoch hat der Böblinger Kreisbrandmeister Guido Plischek noch nicht erlebt. „Das war höchstwahrscheinlich der größte Brand in der Nachkriegsgeschichte des Landkreises“, sagt er. Im Einsatz waren insgesamt 232 Feuerwehrleute, 130 Fahrzeuge und zwei Helikopter. Kurz nach 15 Uhr war in den gut 8000 Quadratmeter großen Lagerhallen des Böblinger Sanitärgroßhändlers Reisser ein Feuer ausgebrochen, das sich binnen weniger Minuten in ein regelrechtes Inferno verwandelte.
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Gebannt werden konnte die Feuersbrunst am Mittwoch nur durch die gemeinsame Löschhilfe der Berufsfeuerwehr aus Stuttgart, der Brandschützer aus dem Mercedes-Benz-Werk in Sindelfingen und der Helfer aus den umliegenden Kommunen. Sie schafften mit vereinten Kräften, dass die Flammen nicht auf die Nachbargebäude übergriffen. Weil die Wasserversorgung vor Ort nicht ausreichte, mussten Schläuche zum 1,8 Kilometer entfernten Langen See auf dem Böblinger Flugfeld verlegt werden. Der Wasserspiegel senkte sich während der Löschaktion um fast zehn Zentimeter. Allein durch den dicksten Schlauch flossen etwa 8000 Liter Wasser pro Minute – und das über mehrere Stunden hinweg.
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Schlimmeres verhinderte die Feuerwehr auch dank eines besonderen Löschmittels: Dem Wasser zugesetzt wurde in einer einprozentigen Konzentration ein in Fachkreisen als F 500 bekanntes Tensid. Die Chemikalie sorgt durch mehr Verdunstungskälte für einen zusätzlichen Kühleffekt: „Dadurch ­konnten wir eine Brandwand über vier Stunden halten, obwohl sie nur für die Hälfte der Zeit ausgelegt war“, sagt Kreisbrandmeister ­Plischek. Der Übergriff der Flammen auf andere Gebäudeteile wurde erfolgreich verhindert."

Quelle: Stuttgarter Nachrichten

Feuerwehr Büdingen testet F-500

"Feuerwehr Büdingen testet neuen Löschmittelzusatz:

Im Rahmen einer Übung testete die Freiw. Feuerwehr Büdingen einen neuen Löschmittelzusatz zur Brandbekämpfung bei Bränden der Brandklassen A und B. Mitglieder der Stadtteilfeuerwehren sowie Kameraden der Feuerwehren Bad Nauheim und Rosbach sind der Einladung gefolgt und nahmen auch an dem Test teil. Zunächst wurden in einem kurzen theoretischen Teil durch die Fa. hct-europe (Hazard Control Technologies) die Wirkungsweise sowie die Eigenschaften von f-500 dargestellt. Im Rahmen eines daran anschließenden praktischen Teils wurde die Wirkungsweise am Beispiel eines PKW-Brandes äußerst eindrucksvoll vorgeführt. Bei der bisher durchgeführten konventionellen Brandbekämpfung eines PKW-Brandes ohne Verwendung von Löschmittelzusätzen, wie z.B. Class-A Schaummittel, wurden zwischen 600 und 1.200 Liter Löschwasser benötigt. Selbst bei der Verwendung von Schaummittel wurde diese Löschwassermenge nicht wesentlich unterschritten. Eine weitere Menge Löschwasser wird in diesem Fall auch zum Spülen der eingesetzten Schlauchleitungen benötigt. Bei der in Büdingen durchgeführten Vorführung wurde ein PKW zum Vollbrand gebracht. Zur Brandbekämpfung wurde ein Hohlstrahlrohr mit Löschmittelkartusche (f-500) an einem Schnellangriff eingesetzt. Die Brandbekämpfung wurde durch einen Trupp mit Atemschutzgeräten durchgeführt. Nach ca. drei Minuten waren die Flammen erloschen, das erhitze Metall der Karosserie konnte mit den blosen Händen berührt werden. Hier zeigt sich neben der enormen Löschwirkung auch die hohe abkühlende Wirkung von f-500. Insgesamt wurden ca. 150-200 Liter Löschwasser eingesetzt, das f-500 wurde mit einer 0,25%-igen Zumischung dem Löschwasser zugeführt. Eine Rückzündung der PKW-Reifen erfolgte, wie bei der Brandbekämpfung nach herkömmlicher Methode oft zu beobachten, nicht! Der pH-Wert von f-500 liegt bei 7, also im neutralen Bereich. Ein Spülen der Löschmittelleitung und ggf. der Pumpe / Strahlrohre ist nicht notwendig. f-500 ist in 28 Tagen komplett biologisch abbaubar.
Die Feuerwehr Büdingen wird das Löschmittel in einem weiteren Versuch weiter Testen. U.a. soll die Wirkungsweise bei Metallbränden untersucht und die praktische Anwendbarkeit für den Einsatzbereich der Feuerwehr Büdingen erörtert werden."

HHo, FF Büdingen

Quelle: Feuerwehr Büdingen

BRANDSchutz/Deutsche Feuerwehr-Zeitung: Das Sonderlöschmittelkonzept des Landkreises Böblingen

"Das Sonderlöschmittelkonzept des Landkreises Böblingen
AFFF-Schaummittel wurde durch das Löschmittel F-500 ersetzt

Der Landkreis Böblingen hat Anfang 2014 ein kreisweites Sonderlöschmittelkonzept umgesetzt. Für besondere Einsatzlagen stehen dafür bis zu 10 000 Liter des Löschmittelzusatzes F-500 zur Verfügung. Damit wurden die bisher
vorhandenen AFFF-Schaummittel ersetzt. Der Beitrag stellt den Löschmittelzusatz, das Konzept sowie die ersten Einsatzerfahrungen dar."

Zum kompletten Artikel - als .pdf Datei - bitte in die Grafik klicken:

Quelle: Artikel aus Heft 4/2014, S. 277 - 281, BRANDSchutz/Deutsche Feuerwehr-Zeitung

 

Fachmagazin Feuerwehr RETTEN LÖSCHEN BERGEN: Weißer Rauch

"Schnell und effektiv löschen, ist das Ziel eines jeden Brandeinsatzes. Mit Hilfe des Löschmittelzusatzes F-500 lässt sich dieses Vorhaben umsetzen."

Zum kompletten Artikel - als .pdf Datei - bitte in die Grafik klicken:



Quelle: Artikel aus Heft 4/2014, S. 32 - 34, Fachmagazin Feuerwehr RETTEN LÖSCHEN BERGEN

Eltville am Rhein: Großbrand (Busse/Haus)

"Großbrand in Eltville am Rhein – Feuer zerstört Busse und greift auf Haus über

Gegen 4 Uhr wurden zunächst zwei Ortsteilwehren zu einem brennenden Bus in Hattenheim alarmiert. Noch auf der Anfahrt liefen bei der Leitstelle weitere Notrufe über ein größeres Feuer und eingeschlossene Personen ein. Daraufhin wurde die Feuerwehr Eltville alarmiert und im weiteren Verlauf Vollalarm für die Feuerwehren Eltville ausgelöst.

Bei Ankunft der ersten Einsatzkräfte versuchte ein Mitarbeiter des Busunternehmens noch, einen brennenden Bus wegzufahren, musste diesen Versuch jedoch abbrechen. Der brennende Bus rollte weiter gegen eine Hauswand und brannte dort aus. Zwei andere Busse standen an einem Lagergebäude in Vollbrand.

Da die Flammen bis zur Traufe schlugen und dort den Dachstuhl in Brand setzten, wurden sofort mehrere Atemschutztrupps mit zeitweise vier C-Rohren in den Innenangriff geschickt. Damit konnte eine Brandausbreitung im Gebäude verhindert werden. Auch die Bewohner des leicht verrauchten Wohnhauses waren bereits in Sicherheit.

Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung und einem Schock vom Rettungsdienst behandelt werden. Die Einsatzleitung Rettungsdienst (LNA und OLRD) koordinierte den Rettungseinsatz. Die brennenden Busse wurden im Außenangriff mit mehreren C- und Schaumrohren gelöscht. Insgesamt waren sechs C-Rohre, drei Schaumrohre und zwei Rohre mit F500 im Einsatz.

Atemschutztrupps kontrollierten im Einsatzverlauf die betroffenen Gebäude auf versteckte Brandstellen, löschten diese und die Busse ab. Laut Einsatzleiter und Stadtbrandinspektor Hans-Peter Korn bewährten sich bei den Löscharbeiten der verwendete Löschmittelzusatz F500 und das neue Staffellöschfahrzeug, das erst wenige Wochen im Dienst ist.

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Bis in die Morgenstunden deckten die Einsatzkräfte die qualmenden Brandreste mit Schaum ab. Durch den Schaumeinsatz musste außerdem der Wasserablauf in den Rhein geschlossen werden, damit es zu keiner Gewässerverunreinigung kam.
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Die Brandursache wird von der Kriminalpolizei untersucht. Brandstiftung ist nicht auszuschließen. Den Sachschaden schätzt Stadtbrandinspektor Korn auf etwa 700.000 €. Auf der B42 kam es im einsetzenden Berufsverkehr durch Schaulustige zu leichten Behinderungen. Hinweisgeber werden gebeten, sich mit der Wiesbadener Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0611 345-0 in Verbindung zu setzen."

Quelle/Fotos: Wiesbaden112.de

Feuerwehr Bad Wildungen: PKW Brand

Samstag, 08.03., 08.19 Uhr, Einsatz #32/2014
Bad Wildungen, St.-Florian-Str., F1
Ein brennender PKW wurde unter Einsatz eines C-Rohres mit dem Löschmittelzusatz "F 500" von einem Trupp unter Atemschutz gelöscht. /UP
Im Einsatz: VLF 10/10, ELW 1

Quelle: Feuerwehr Bad Wildungen / Foto: Matthias Kuhl