Feuerwehr Böblingen: Einsatzbericht Zimmerbrand

"03.02.2014 16:39 Uhr: 036 - Zimmerbrand, Sindelfinger Straße

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"In einem Mehrfamilienhaus in der Sindelfinger Straße war gegen 16:30 Uhr ein Brand ausgebrochen. Die Freiwillige Feuerwehr Böblingen war sehr schnell nach dem Notruf an der Einsatzstelle und konnte das Feuer rasch löschen. Zur erfolgreichen Brandbekämpfung beigetragen haben dürfte auch das neue angeschaffte Löschmittel F500. Der Angriffstrupp berichtete über eine sehr schnellen Löschwirkung einhergehend mit einer schlagartigen Herabsetzung der Temperatur im Gebäude sowie sich rasch bessernden Sichtverhältnissen. Parallel durchsuchte die Feuerwehr mit mehreren Atemschutztrupps alle Räume des stark verrauchten Gebäudes nach Bewohnern. Eine 18-Jährige, die sich im Gebäude aufgehalten hatte, konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Sie wurde mit Anzeichen einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus..."

Zum kompletten Einsatzbericht / Quelle: Feuerwehr Böblingen

 

Neustadt: Wohnhaus in Vollbrand

"Wohnhaus in Vollbrand

100 000 Euro Sachschaden sind am Donnerstagabend beim Brand eines Wohnhauses in Neustadt bei Coburg entstanden. Eine 73-jährige Hausbewohnerin erlitt eine Rauchgasvergiftung.
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Der Brand wurde deshalb so schnell gelöscht, weil wir das Zusatzmittel F 500 nutzten", berichtete Stadtbrandinspektor Rolf Höfner in einer ersten Stellungnahme gegenüber der Neuen Presse. Deshalb stieg auch noch eine ganze Zeit später weißer dichter Rauch für verdampfendes Wasser auf, der aber "nicht gefährlich ist, schwarzer Rauch ist gefährlich", so Höfner."

Zum kompletten Artikel / Quelle: Neue Presse Coburg

Feuerwehr Sobernheim: F-500 prima bewährt

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Bad Sobernheim - Die zweitmeisten Einsätze ihrer Historie, aber keine schwerwiegenden Fälle darunter: So lautet das Jahresfazit 2013 der Sobernheimer Feuerwehr.
Schriftführer Michael Ernst erinnerte ausführlich (53 Minuten) an die 94 Einsätze (2012: 93), was einer Zeit von 636 Stunden entspricht (2012: 941).

Der größte Einsatz des Berichtsjahrs war der Gebäudebrand am Kirner Marktplatz, als man die dortige Wehr mit der Drehleiter unterstützte. In Bad Sobernheim selbst war der Brand des Carports der Arztpraxis an der Friedhofsallee kurz vor Weihnachten der größte Einsatz. Hier habe sich das neue Löschmittel F 500 prima bewährt, betonte Michael Ernst.
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Zum kompletten Artikel / Quelle: Rhein-Zeitung

Pressemeldung: Landkreis Böblingen setzt F-500 landeskreisweit ein

"Neues Löschmittelkonzept im Landkreis Böblingen realisiert
Sonderlöschmittel „F500“ bringt wesentlich bessere und schnellere Löscherfolge
Landkreis Böblingen setzt „F500“ als erster in Baden-Württemberg landkreisweit ein

In jeder Stadt und Gemeinde ist eine leistungsfähige Feuerwehr unerlässlich. Um im Notfall einsatzbereit zu sein muss sie bestens ausgerüstet sein. Das neue Löschmittelkonzept des Landkreises Böblingen sieht die flächendeckende Vorhaltung des Löschmittels „F500“ auf Löschfahrzeugen vor und vernetzt sich als erster Kreis in Baden-Württemberg landkreisweit. Das Mittel bringt wesentlich schnellere und bessere Löscherfolge dazu ist es umweltfreundlich.
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Kreisbrandmeister Plischek berichtet, dass im letzten Jahr bereits bei zwei größeren Schadensfeuern erste Erfahrungen gesammelt wurden: „Signifikant waren in beiden Fällen der deutlich verkürzte Brandverlauf, das schnelle Abkühlen der Brandmasse und das Nichtentzünden der unmittelbar angrenzenden Brandlast. Insbesondere bei Bränden von Elektrofahrzeugen ist das Mittel besonders geeignet. „Alles in allem sind unsere Erwartungen an „F500“ im Einsatz übertroffen worden und durchweg positiv.“"

Zur kompletten Pressemeldung - als .pdf Datei - bitte in die Grafik klicken:

                                             Pressemeldung Landkreis Böblingen 27.01.2014

Quelle: Pressestelle Landratsamt Böblingen

Feuerwehr Gerstetten: AWG Turbospritze Venturi & F-500 Test

"Die neue Art der Brand-Bekämpfung getestet

Einen nicht alltäglichen Unterricht absolvierten 40 Mitglieder der Feuerwehr Gerstetten: Sie konnten sich von den Leistungen der AWG Turbospritze Venturi, zusammen mit dem Löschmittelzusatz F-500 überzeugen.

Ein Reifenbrand mit Temperaturen über 600 Grad wurde, durch den Einsatz des noch bei vielen Feuerwehren unbekannten Löschmittelzusatzes F-500 Encapsulator Technology, innerhalb einer Minute gelöscht und auf unter 50 Grad heruntergekühlt. Der geringe Löschwasserverbrauch, die hohe Kühlwirkung, die Umweltverträglichkeit sowie die geringe Verschmutzung überzeugten die Kameraden von der neuen Art des Löschens......."

Zum kompletten Artikel der Heidenheimer Zeitung

Löscheinsatz auf der MSC Flaminia

"Einsatz innovativer Technik wie Cold Cut System "Cobra", Fognail und Kapselmittel F-500 auf MSC "Flaminia"

Ohne der endgültigen Untersuchung durch die BSU vorgreifen zu wollen, soll hier anhand eines kurzen Einsatzberichtes die Wirksamkeit von neuen innovativen Löschmitteln und Löschtechniken bei der Bekämpfung von Schiffsbränden, insbesondere Bränden innerhalb von Containern, dargestellt und bewertet werden. Der Verfasser ist Brandursachenermittler, Brandschutzgutachter und Fachberater für Schiffsbrandbekämpfung und möchte hiermit ausschließlich darlegen, wie er die Wirksamkeit der einzelnen Löschsysteme und Löschmittel bei seinem Einsatz auf der "Flaminia" erfahren hat. Nachfolgend werden die Abwehrmaßnahmen dargestellt und die Einzelmaßnahmen hinsichtlich der Effektivität und des technischen Aufwandes bewertet. Der Einsatzbericht beschränkt sich auf den Abschnitt der Brandbekämpfung in Wilhelmshaven.

Maßnahmen der Feuerwehr

Nach der Ankunft der "Flaminia" in Wilhelmshaven übergaben die Spezialkräfte von SMIT und Falck das Schiff vorerst an die BF Wilhelmshaven. Diese sollte die weitere Überwachung des Schiffes, insbesondere der Temperaturen in den Brandgrenzen Hold 3 und 7, übernehmen.
In den mit Zellulose und Papier beladenen Containern in Hold 7 kam es wiederholt zum Temperaturanstieg und zur Ausbildung offener Flammen durch weiterhin aktive Glutbrände. Hierüber wurde in der Presse umfangreich berichtet. Durch massiven Schwerschaumeinsatz kam es in den Containern zu einer kurzfristigen Abkühlung der Containerwände, diese Wirkung ließ aber nach dem Schaumzerfall innerhalb kürzester Zeit wieder nach.
Aus diesem Grund entschied sich die Reederei NSB auf Anraten des Havariekommandos und der Fachberater zum Einsatz von 1 100 Litern F-500 und dem Einsatz von Fognails.

Einsatz von "Cobra", Fognail und F-500

Durch den Einsatz des cold cut Systems Cobra, mit dem weitere Öffnungen in die betroffenen Container unter Deck gesetzt wurden, konnte die Situation vorerst entschärft werden.
Um die tiefsitzenden Glutbrände dauerhaft und wirkungsvoll zu bekämpfen, wurde das Kapselmittel F-500 über FOGNAILs und die "Cobra" tief in die Brandherde eingebracht. In den ebenfalls partiell noch "heißen" Oberdeckscontainern wurde mittels Strahlrohren und Fognails F-500 ebenfalls zur Restbrandbekämpfung eingesetzt. Der Einsatz der Fognails konnte dann - im Gegensatz zur notwendigen manuellen Bedienung der Cobra vor Ort - auch über längere Zeiträume realisiert werden, ohne Personal in den sehr belasteten Einsatzumgebungen zu belassen.
Der Entladeprozess des Schiffes stellte eine logistische Meisterleistung des Havariekommandos dar. Spezialisten der Lloyd Werft brannten die verkeilten Containerfragmente auseinander, um sie an Land zu heben. In Laderaum 7 befanden sich zu diesem Zeitpunkt immer noch "heiße" Container. Zur Sicherung der Entladearbeiten wurden die Container vorab mit dem Kapselmittel F-500-Wassergemisch und teilweise mit Schaum beaufschlagt. Die Restablöschung erfolgte nach dem Öffnen der Container an Land. Nachdem die letzten "heißen" Container von Bord waren, konnte die FW abrücken.

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Fazit:

Der standardmäßige Einsatz von reinem Wasser bzw. Schaum führte bei der Bekämpfung dieser Brände nicht zum Erfolg. Insbesondere durch die generell sehr geringe Eindringkraft des Schaumes in den Brandbereich und die glutbildenden Brandstellen, ist der Einsatz nicht zielführend. Zudem muss die Kühlung permanent weiter erfolgen, um eine Brandausbreitung einzudämmen. Damit würde aber auch anhaftender Schaum wieder heruntergewaschen werden. Weiterhin sprechen folgende Fakten prinzipiell gegen den Einsatz von Schaummitteln bei der Schiffsbrandbekämpfung:

    - nur geringe Aufbringmöglichkeit gegen die starke Thermik
    - thermischer Zerfall ab 1 000 °C
    - geringe Kühlwirkung
    - nicht wirksam bei starker Rauchentwicklung
    - nur kurzzeitige Wirkung

Der Einsatz von Kapselmitteln wie F-500 ist als hoch löschwirksam einzuschätzen. Die beaufschlagten Brandstoffe werden gekapselt und stehen dem Brandprozess damit nicht mehr zur Verfügung. Es erfolgt keine - wie bei Schaummitteln notwendige, aber nicht dauerhafte - Abdeckung, sondern eine gezielte Löschwirkung auch innerhalb von tiefsitzenden Glutbränden. Insbesondere mit dem Ausbringen über Spezial-Fognails unterschiedlicher Länge war es möglich, die harten Verkohlungsschichten im Inneren der Container zu durchdringen und das F-500-Wassergemisch tief in die Glutbrände zu bringen. Des Weiteren erhöht F-500 die Kühlwirkung des eingesetzten Seewassers um ein Vielfaches. Damit war es möglich, die Glutbrände soweit einzudämmen, dass ein gefahrloses Entladen möglich wurde bzw. die Glutbrände - insbesondere im Oberdecksbereich - zum Erliegen kamen. Ein weiterer Vorteil ist der Einsatz bei unterschiedlichsten Brandklassen, wie auch Metall- und Fettbränden, welche unerkannt in Containern ausbrechen können. Ein Highlight des Kapselmittels F-500 ist die Eigenschaft, über jede mögliche Technik problemlos und unabhängig von der Umgebung ausgebracht zu werden.

Vor diesem Hintergrund ist - nach Meinung des Verfassers - der Einsatz von Schaummitteln auf Schiffen grundsätzlich Brandschutzgutachter Lars Tober neu zu bewerten und zu überdenken.
Lars Tober
Fachberater Havariekommando FB 4

Managing Director
GSSO
Gesellschaft für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit Ostsee mbH"

Quelle/Fotos: Fognail Webseite

Feuerwehr Bad Wildungen: Brennt Container

In der Nacht von Montag, 21. Oktober  auf Dienstag, 22. Oktober musste die Feuerwehr Bad Wildungen zu zwei Bränden ausrücken. Zunächst brannten in der Richard-Kirchner-Str. zwei 240 l-Mülltonnen, kurz darauf brannte auf dem Gelände einer Bad Wildunger Klinik in der Dr.-Born-Str. ein Container mit ca. 5 cbm Altpapier in voller Ausdehnung.

Bei beiden Einsätzen wurde sehr erfolgreich der Löschmittelzusatz F 500 eingesetzt und damit größerer Schaden und eine Ausbreitung der Brände verhindert. Insgesamt wurde bei beiden Einsätzen ca. 6 l von dem Löschmittelzusatz F 500 verbraucht.

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Fotos: FF Bad Wildungen
Quelle: Udo Paul, Pressesprecher Feuerwehr Bad Wildungen

Untersteinach: Reisebus in Vollbrand

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"Verunglückter Reisebus im Vollbrand
Übungssamstag den 14.09.2013 starke Rauchentwicklung im Steinbruch Untersteinach. Ein verunglückter Reisebus gerät in Brand, beim Eintreffen der Feuerwehr Untersteinach steht der Bus bereits komplett in Flammen.

Zum Löschen dieses Infernos wird das Löschmittel F500 eingesetzt. Die Übung dient dem Test des Löschmittels, Ermittlung von Löschmittel- und Wasserverbrauch, und dem richtigen Umgang des Gerätes beim Löschvorgang also Dosierung, Strahleinstellung und Bewegungsabläufe beim Löschen unter realen Bedingungen. Die Feuerwehr Untersteinach fährt mit den Löschfahrzeugen  LF10/6 und TLF 16/25 an. Nach  Ermittlung der Lage erfolgt der Wasseraufbau, je ein Wasserverteiler gespeist vom Tank der Fahrzeuge. Zwei Angriffstrupps ausgerüstet mit Atemschutz, 2 C- Schläuchen, Hohlstrahlrohr und Löschmittel F500 schließen am Verteiler an und beginnen die Löscharbeit unter Zugabe von 1% Löschmittel, später 0.5%. Die Erhöhung der Verdunstungsrate des Wassers in F-500 Löschmittelgemischen führt dazu, dass beim Löschen im Vergleich zu purem Löschwasser die Wärme brennender Stoffe sehr schnell und effektiv abgeführt und diese dadurch schneller abgekühlt werden. Das Feuer wird durch Abkühlung des Brandguts unter seine Zündtemperatur gelöscht.

Der Brand konnte in 9 Minuten mit einem Verbrauch von 14 Litern Löschmittel und 2400 Litern Wasser komplett gelöscht werden, wobei wohl die Hälfte der Löschzeit und Verbrauch auf Nachlöscharbeiten von Glutnestern  und Abkühlen des Daches entfällt.

Ein Verblüffendes Ergebnis!!!

Kommandant Daniel Nöske demonstrierte der Bevölkerung die Kühlende Wirkung von F500. Gleich nach dem ablöschen der Flammen kann die Seitenwand des Busses mit der Hand berührt werden.

Rückblick:
Ein Rückblick zum letzten PKW Löscheinsatz „PKW Brand zwischen Untersteinach und Gumpersdorf“  mit herkömmlichem Löschschaum, bei dem die Flammen zwar schnell verdrängt werden konnten aber immer wieder aufflammten. Damals konnte der im Verhältnis zum heutigen „Bus Vollbrand“  kleinere „PKW Vollbrand“ nur mit zusätzlichem Löschwasser- Transport  der Feuerwehr Stadtsteinach  und über 100 Litern Schaummittel gelöscht werden. Zudem kam es bei den  langwierigen Nachlöscharbeiten zur Explosion eines Handy Akkus im Brandwagen. Die Kameraden kamen damals mit einem ordentlichen Schrecken aber starker Blendwirkung davon die Ärztlich untersucht wurde."

Fotos / Quelle: Feuerwehr Untersteinach